Wie liebliche Handyklingeltöne singen die Vögel,
süß riecht die Luft, wie der neuste Hanna Montana Duft.
Unter meinen Nike shoes Krokusse und Schneeglöckchen,
die Bibel auf meinem Miniröckchen.
Papas Wort so frisch wie dieser warme Frühlingswind,
seine Zeichen so cool wie die Nester in den Bäumen,
ich will davon träumen,
dass meine Leute zu DIR, Jesus, finden,
und so wie ich, allen Stress überwinden.

Delirious? aus meinem Mp3 Player:
„Every soul needs a saviour …”.
Ich sitze am See im Park, in der Kulturhauptstadt,
fühl mich beobachtet von Käfern und Bienen,
während ich im Netz unterwegs bin,
meine E-Mails checke, ein Bibel-Kommentar suche,
und mein Sommerlieblingsurlaubsziel auf Ebay buche.

„Der mächtige Gott tut nichts,
ohne dass er es zuvor seine Leute,
die Propheten, wissen lässt.“ Amos 3,7
Jetzt entdecke ich Schmetterlinge und Fliegen,
sie kreisen um die Osterblume,
während ich ne Jesus-Grafik heranzoome.

Wie wohl heute die Propheten reden oder aussehen,
Ich glaube, es sind Heilige,
die mit nem Lap-Top durch den Park gehen!

Was Jesus wohl jetzt über mich denkt,
ist es wohl sein Wille,
dass ich hier weiter chille?
Wie dem auch sei.
Demnächst blüht der Flieder,
bald kommt der Sommer,
in absehbarer Zeit kommst DU, Jesus, schon wieder.

Ich denke nach, über diese Welt,
Krieg, Macht, Geld,
Finanzkriese, Erderwärmung und Anschläge,
so viel Hass, das ist echt krass.
Und DU sprichst:
„Das ist erst der Anfang vom Ende,
wie der Frühling der Anfang vom Sommer ist.“
Auch die Welt hat ihre Frist.

Ich schließe meinen LapTop,
hebe die abgebrochene Tulpe auf
rieche an ihr und denke,
was DU sagst ist wahr,
und ich freue mich,
denn der Frühling ist jetzt da.

Februar 2010

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