Es war einmal“ gibt es nicht in meinen Zeilen,
genauso wenig werde ich in einem Schloss verweilen,
obwohl -  ein bisschen Prinzessin bin ich auch,
denn des Königs Schutz und Gnade
nehme ich für den Eigengebrauch.
Ein leuchtendes Krönchen trage ich auch nicht,
weil - ein inneres Leuchten liegt auf meinem Gesicht.

Ich bin keine Alice im Wunderland,
obwohl – manchmal fühle ich mich außer Rand und Band.
Ich treffe viele Hasen, die keine Zeit mehr haben,
und einige spielende Herzbuben- und Damen,
manchmal fühle ich mich groß, manchmal klein,
dann bin ich froh, in einem echten WUNDERland zu sein.
 
Stephanus vollbrachte öffentlich durch Gottes Gnade und Kraft große Zeichen und Wunder. (Apostel 6,8)

Da kamen auch schon Blinde und Gelähmte zu ihm, und er heilte sie im Tempel. (Matthäus 21,14)


An dieser Stelle muss ich sagen,
ein rotes Käppchen würde ich auch nicht tragen.
Mit dem Wolf `ne Runde quatschen,
nein, höchstens aus meinem Körbchen naschen.
Doch wie Rotkäppchen gute Taten tun, das find ich cool,
und ich weiß, Gott, du hast da einen ganzen Ideenpool.

Leider, leider kann ich kein Stroh zu Gold spinnen,
und ich bin auch keine Müllerin.
Einem menschlichem Wesen ohne Namen
bin ich auch noch nicht begegnet,
doch ich erkenne, wenn DU mich segnest.
Ach wie gut, dass der ein oder andere weiß,
dass DU Gott, Jesus heißt.

(Jesus:) Ich und mein Vater sind eins. (Johannes 10,30)

Wie der Kater stiefele ich Tag ein Tag aus,
und Hamburger schmecken mir besser als eine Maus.
Lügen und Betrügen liegt mir auch nicht mehr,
und das Erbe Gottes ist göttlich und fair.
Dennoch, der gestiefelte Kater rettet auch nur sein Leben,
um durch Listigkeiten seinem Grafen Reichtum zu geben.
Das ist wiederum gut,
doch DU Jesus, haust uns nicht übers Ohr,
sondern schenkst dein eigenes Blut.

Das ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird ... (Matthäus 26,28)

Gepiekst habe ich mich auch schon mal,
doch ich hatte keinen 100-Jahre-Schlafanfall.
Außerdem fehlt in meinem Königreich
zum Schlafen jegliche Zeit,
denn es ist voller Lebendigkeit.
Obwohl – in einem Turm ist oft mein Platz,
dort schreibe ich Reime, Satz für Satz.

Denn du bist meine Zuversicht, ein starker Turm vor meinen Feinden. (Palm 61,4)

Ich wohne nicht hinter den sieben Bergen,
bei den sieben Zwergen,
doch wie Schneewittchen
habe ich auch einen Zufluchtsort, ein Asyl,
denn bei DIR weiß ich, dass ich mich gut fühl`.

Und wenn sie nicht gestorben sind,
dann leben sie noch heute
oder was viel besser ist:
Selbst wenn sie gestorben sind und heute nicht mehr leben,
wird es in Hülle und Fülle Leben geben.

... Wer mir vertraut, wird niemals sterben. (Johannes 11,25)

Februar 2013

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