Ich sitze in einem Garten voller Früchte und singe ein Lied,
ein Lied, das so klinkt als hätte es jemand geschrieben,
der ständig singt. Jemand, der etwas davon versteht zu schreiben,
der alles kennt, Glück und Leiden.

Ich sitze unterm Baum und sing den Refrain,
die letzte Zeile, wieder die die erste Strophe,
hoch und tief und manchmal etwas schief.

Es ist ein besonderes Lied,
es steht in meinem Herzen auf Platz 1,
es handelt davon, wie man Menschen vereint.
Nein, nein, nicht von Friede, Freude, Eierkuchen,
sondern von: DICH finden, DICH suchen,
davon, DICH, Gott, zu erleben,
von Fluch und von Segen.
 
Es ist ein neues Lied, doch viele kennen es schon,
auf eine andere Art, eine andere Weise, laut und leise.
Es dreht sich natürlich um DICH und DEINEN Sohn.
Es dreht sich um all diese „echten Dinge“,
und ich spüre DEINE Gegenwart,
wenn ich davon singe.
 
Doch ich spüre sie auch,
wenn ich dieses neue Lied nicht singe,
wenn ich schweige, stumm bin oder leide.

Dann singst DU es mir vor, direkt in mein Ohr,
und es erinnert mich ganz neu daran,
wer ich bin und was ich kann.

Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. (Psalm 98,1)

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