Spaziergang an einem Herbsttag,
goldener Oktober, umgeben von Sonnenstrahlen,
wilden Windböen, so wie ich es mag.
Meine Schuhe stapfen durchs raschelnde Laub,
bleibe stehen am Kastanienbaum,
blicke hindurch, über Felder und Wiesen,
meine Augen sehen weiten Raum.

In der Ferne erklingt eine Melodie,
sie heißt Zukunft und singt:
„Veränderungen kommen.“
Ich weiß, dass sie eher hässlich für dich klingt,
nicht so süß, nicht edel und nicht zart,
sondern eher schrill, nervig und hart.

Vielleicht kannst du sie auch gar nicht hören, nie,
diese süße Herbstmelodie.
Denn sie spielt nur im Licht,
am heiligsten Tag, in der Mittagssonne,
nicht bei Nacht oder in der Dunkelheit,
wo sie alle fehlen, die GUTEN Zeichen der Zeit.
Diese Melodie singt vom Frieden
bei den Menschen seines Wohlgefallens,
vom Durchhalten, Visionen, Ideen,
Motivationen und Vorbereitungen.
Dies alles steht nicht in den Tageszeitungen.
Es steht in „seinem Wort“ und wird mir zugeflüstert.
Ich stehe auf dem Dach und rufe: Zugesagt, mit Sicherheit,
seht doch, die GUTEN Zeichen der Zeit.

Was ich euch im Dunkeln sage, das gebt am helllichten Tag weiter! Was ich euch ins Ohr flüstere, das ruft von den Dächern. (Matthäus 10,27)

Vielleicht spinne ich, wie eine Spinne ihr Netz,
oder es sind Seifenblasen,
die durch diesen Herbstwind jagen.
Doch höre ich diese Melodie schon Jahr für Jahr,
Tag für Tag in diesen Zeiten,
und ich blicke weiter in die Weiten.
Ich kenne die Dunkelheit, Depressionen,
kein Licht weit und breit.
Nie habe ich so eine Melodie gehört,
nur Laute, schreckliche Töne, ganz verzerrt,
und ich hatte ein hartes Herz.

Doch ich muss Gott ehren,
er hat mich ins Licht geführt,
in mir ein Feuer entfacht
und mich angerührt.

Lasse dich selbst berühren,
in sein Reich entführen.
Dann kannst du sie selbst hören,
diese Melodie, Tag für Tag in diesen Zeiten,
blickst in die unendlichen Weiten.
Siehst die GUTEN Zeichen der Zeit,
und machst dich für den Himmel bereit.

Oktober 2022

Jesus: „… Das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr deuten. Warum könnt ihr dann die Zeichen dieser Zeit nicht deuten?“ (Lukas 12, 54-56)

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