Weit weg, weg, weit,
sie ist angebrochen, die Zeit,
es ist soweit.
So weit? Was ist weit?

Das Meer, der Strand, die Palmen, die Sonne,
Weite, Tiefe, Höhe, Breite – ich komme.
Ich bin dir schon so nah
und doch noch so fern,
ich werde dich sehen, wie du bist
FERNE – werde herausfinden was in dir ist.
Von „allerlei Gottesfülle“ bist du ein Stück,
FERNE – ein Stück Glück.

... auf dass ihr begreifen möget mit allen Heiligen, welches da sei die Breite und die Länge und die Tiefe und die Höhe; auch erkennen die Liebe Christi, die doch alle Erkenntnis übertrifft, auf das ihr erfüllt werdet mit allerlei Gottesfülle. (Epheser 3,18)

Zeit, umgeben von Abend- und Morgenröte,
Zeit, zu zweit, zu dritt, allein,
allein mit DIR Gott, und mit mir –
noch bin ich hier.

DEINE Schöpfung,
ich habe sie noch nicht ganz entdeckt,
noch nicht viel gesehen,
DU willst sie mir zeigen,
und mit mir am Meer spazieren gehen.
Dann werde ich darüber nachdenken,
wie es war, ganz am Anfang, wie alles geschah.

Am Anfang hat der Herr mich geschaffen, ich war sein erstes Werk vor allen anderen... als er dem Meer die Grenze bestimmte, die seine Fluten nicht überschreiben dürfe, als er die Fundamente der Erde abmaß – da war ich als Kind an seiner Seite. (Sprüche 8,22 u. 29-30)

Was kommt, was ist schon da,
was wird sein
und DU sprichst: „Komm meine Süße,
ins tiefe Wasser, ins Unbekannte hinein.“

Nackte Haut, nasse Füße,
sandige Schuhe, Sonnencrem`,
es wird sicherlich aufregend,
spannend und bequem.

Gott, so nah dem Himmel,
so fern der Erde war ich noch nie,
über den Wolken, ganz nah bei den Sternen,
„blaues Himmelszelt“,
mein Herz ist in DEINER Hand,
ob es oben bleibt oder fällt.
Ich weiß, DU bist da,
ob ich Zuhause bin oder – in der Ferne,
so weit die Wolken ziehen,
überall werde ich vor DIR knien.

... denn deine Güte reicht bis an den Himmel und deine Treue, so weit die Wolken ziehen! (Psalm 57,11)

Diese Zeit in der Ferne, ich weiß es jetzt schon,
sie ist nicht „zu kurz“.
Ich werde mich entschließen,
sie zu genießen.

Genieße dein Leben, bevor es zu Ende geht, wie eine silberne Schnur zerreißt oder eine goldene Schale zerbricht ... (Prediger 12,6)

August 2008

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