Selbstgewählter Augenblick

Freuen, ja freuen will ich mich in dem Herrn! Jubeln soll meine Seele in meinem Gott! Denn er hat mich bekleidet mit den Kleidern des Heils, den Mantel der Gerechtigkeit mir umgetan ... (Jesaja 61,10 EB)
 
Selbstgewählter Augenblick,
in einem geordneten Raum,
DEINE Absichten passieren,
ich will mich konzentrieren,
auf DEIN Sein, DEINE Art,
auf etwas, dass nie wieder kommt,
diese einzigartige Gegenwart.

Weg von aller weltlichen Krise,
hin zu DEINEM 
heiligen Aufschwung,
da bin ich richtig, 
da ist es gerecht, 
perfekt und präzise,
ein Stück Leben, 
mit sündlosem Gewissen,
voll und ganz legitim,
für mich als Sünderin.

So sonnig ist das Licht, 
das vom Himmel fällt,
so sonnig ist es bei DIR,
der immer ist, war und ewig sein wird.
Jetzt, heute, gerade in diesem Moment,
mein selbstgewählter Augenblick,
es ist mein Tages-Event.

Ich spüre den Saum 
meiner weißen Kleider,
Kleider von oben, 
geschmackvoll verziert,
im Muster detailliert,
mit Worten meiner Genesung,
in leuchtenden Farben meiner Zukunft.

Der Duft DEINER Erkenntnis 
bleibt mir nicht verborgen,
er übertönt den Gestank meiner Sorgen.
Es ist noch so früh am Morgen,
doch alles in mir ist aufgestanden,
mit wachen Sinnen 
komme ich DIR entgegen,
in mir will sich alles bewegen.

Das was war, ist nicht mehr,
das was kommen soll, ist noch nicht,
du bist da, zeitlose Zeit, mal sanft, mal hart,
aber gefüllt mit SEINER Art,
ich will nicht, dass du vergehst,
selbstgewählter Augenblick,
sondern dich vermehrst, 
und DU Jesus, zu jeder Zeit in mir lebst.

Gott aber sei Dank, der uns allezeit im Triumphzug umherführet in Christus und den Geruch seiner Erkenntnis an jedem Ort durch uns offenbart. (2. Korinther 2,14 EB)

Juni 2010