Und richtet euch nicht nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lasst die Art und Weise, wie ihr denkt, von Gott erneuern und euch dadurch umgestalten, sodass ihr prüfen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob es Gott gefallen würde und ob es zum Ziel führt! (Römer 12,2)
Es beginnt, ein Neuanfang,
von etwas, was noch nicht ist,
aber sein wird, bis es sich wieder
in Vergangenheiten verliert.
Blicke weiter zurück, auf das letzte Jahr,
ziehe Schlüsse, was könnte besser sein?
Gute Vorausahnungen und Prophezeiungen,
lass sie fallen, in die Zukunft hinein.
Ich pflege keine guten Vorsätze,
nur neue Gedanken.
Gedanken in Schwarz-Weiß und in Farbe,
große Pläne? Fehlanzeige.
Ich weiß Gott, DU möchtest nur eins von mir:
Hingabe.
Um mich herum, Klagen und Zerrbruch.
Währenddessen esse ich Worte
aus DEINEM Buch.
Tagtäglich, ziehe ich DICH an,
weil ich nicht anders kann.
Es ist mir nicht erklärlich,
ich lebe in zwei Welten,
in der zwei Gesetze gelten.
Die eine ist vergänglich.
Zeit fließt in den Tag hinein,
in die Nacht hinaus,
Lichter gehen an und aus.
Die andere Welt ist ewig.
Nur Tageslicht, kein Mond,
weil das Lamm selbst dort thront.
Die Unendlichkeit in mir,
ein Stück darf ich sie schon spüren,
im irdischen „Jetzt und Hier“.
Ein Stück darf ich eintauchen in diese Liebe,
ohne Sucht und Eifer, ohne Trug und Schluss,
eine reine Liebe, die mich nährt und lehrt,
mich dieser Welt nicht mehr hinzugeben,
um aus Sünde zu (über)leben,
dem Tod geweiht,
nur ein Dasein in einer
verlorenen letzten Zeit.
DEINE Welt liebt mich hinein,
in eine Herrlichkeit,
trägt mich durch den vergänglichen Schmutz,
ich darf sein, unter Gottes Schutz.
Die weltliche Welt lässt mich fallen
aus ihrer schwachen Hand,
meine Gaben und mein Tun sind hier irrelevant.
Ein neues Jahr.
Viele empfinden diese
noch größer gewordene Unsicherheit.
Man kann es nicht mehr zählen, des Menschen Leid.
Unfassbar der Hass und die Gewalt,
die Bereitschaft hin zum Bösen,
egal, jung oder alt.
Es bricht mir das Herz,
ich möchte nicht mit Gott tauschen,
all das, tagtäglich mit anzusehen.
Wie groß ist SEIN Schmerz?
Hoffnung, es gibt sie noch.
Für dich. Jesus spricht:
"Komm zu mir, ich bin hier.
Was ist wahr, was ist Lüge, alles relativ?
Gibt es mich, den allmächtigen Gott,
oder nicht?"
Prüfe alles, das Gute behalte.
2025 – Neuanfang. Blicke vor, auf das Neue,
sieh nicht zurück, auf das Alte.
(Jahreslosung 2025)
„Prüft alles und behaltet das Gute!“ (1. Thessalonicher 5,21)