Unsichtbarkeit, meine Augen
möchten dich sehen,
wie das Licht am Morgen, am Abend,
wie die Sterne in der Nacht.
Meine Füße möchten in dich hineingehen,
wie in meine vertraute Wohnung,
in die Gemeinde, wie in das Meer.
Meine Ohren möchten dich hören,
wie eine Lieblingsmelodie,
tröstende Worte, wie GUTE Nachrichten.
Unsichtbarkeit, mein Mund
möchte dich genießen,
wie Chips, Cola und Schokoriesen.
Unsere Bedrängnis, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über allen Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. (2. Korinther 4, 17-18)
Sichtbarkeit, meine Augen möchten
dich oft nicht sehen,
du zeigst Krieg, Verfolgung,
Gewalt und Tod.
Meine Füße möchten nicht
in dich hineingehen,
gezwungen zu leben
an einen fremden Ort,
unter Selbstgerechten
und Lästerer zu sein.
Meine Ohren möchten dich nicht hören,
du bist voller Lärm,
Geschrei und schlechten Nachrichten.
Mein Mund möchte dich nicht schmecken,
denn du bist ungewürzt,
hast an Geschmack verloren,
und schmeckst vergoren.
Unsichtbar sind unsere Gedanken,
die guten und die schlechten,
die bösen und die rechten.
Anstatt, dass sie ruh`n und Gutes tun,
toben sie auf einem Schlachtfeld,
sehen auf - zu ihrem Held;
dem überfordertem Gewissen,
es gibt statt Heiterkeit, Verbissenheit.
Doch DU Jesus, kommst zur Hilfe,
du reinigst das Gewissen,
du wäscht die Gedanken,
frei von Chaos und Scham.
Bei DIR haben es kalte Gedanken warm.
Dem Verlierer verhilfst DU zum Siege,
und füllst alles Unsichtbare
mit Glaube, Hoffnung und Liebe.
Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem trüben Spiegel. Einmal aber werden wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen. Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke, doch einmal werde ich alles klar erkennen, so deutlich, wie Gott mich jetzt schon kennt. Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Die Liebe aber ist das Größte. (1. Korinther 13,12)
2021/2023