Beobachtungen


Denn von ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen (Römer 11,36)

Ich beobachte die Dinge im Frühling,
vielfältiges Blütenkleid, 
genieße die heiße Vorsommerzeit.
Ich beobachte die Dinge im Wandel der Gegebenheiten,
und die Unendlichkeit der Weiten. 

Wir leben im Glauben und nicht im Schauen,
die Dinge, die ich schaue, 
kann ich manchmal nicht glauben,
und was ich glaube, lasse ich mir nicht rauben.

So wunderhübsch ist die Erde und was auf ihr ist,
so wundersam ist alles außerhalb.
Voll Wunder ist es, wie ein Mensch entsteht,
und so geheimnisvoll, wenn ein Mensch geht. 

Immer mehr sehe ich es mir an, 
das Herz meines Nächsten,
Wie ist sein oder ihr Wesen?
Ob Unglaube oder nicht,
ist das Herz empfangsbereit, 
für die bedienungslose Liebe,
empfangsbereit für DEIN Licht?

Mein Gebet Gott hast DU erhört;
lass mich die Menschen mit DEINEN Augen sehen,
jetzt kann es mir nicht mehr entgehen. 

Ich beobachte die unzähligen 
Zeichen dieser Zeit,
und bete, mache mich (uns) bereit.
Vieles ist gespalten, 
und Verwirrung hält stand,
nur Gebete brechen hindurch,
und manchmal, doch immer öfters, 
bin ich ohne Furcht.

Außerdem sind meine Beobachtungen diese:
Ich verändere mich und beeinflusse damit andere,
ich halte mich zurück und gehe einen Schritt vor,
ich schweige und spreche gleichzeitig viel,
wenn ich Dinge verliere danke ich für das was ist,
ich tue nichts, und tue doch was DU sagst.

Ich bin die, die ich bin und „lerne“ im jetzt und hier,
welch Wandel IN MIR!

Sei wie du bist, beobachte und lerne im jetzt und hier,
und du wirst sehen, welch Wandel IN DIR.

…wir leben im Glauben und nicht im Schauen. (2. Korinther 5,7)

… Haltet fest an dem Glauben, den man euch lehrte ... (Kolosser 2, 7)

Juni 2026

 

Wiederverwendbare Gedankenreste:

Früher glaubte ich, DEIN Wort ist ein Licht auf meinem Weg,
so wie es geschrieben steht. 
Doch zerstört ist meine Vorstellungskraft an ein kleines Licht,
ist es doch ein brennendes Feuer, Flammen ganz heiß,
wenn ich in vielen Situationen von DEINEM Wort weiß. 

Ich stehe unter DEINEM göttlichen Schutz,
über mir der höchste Schirm,
im Schatten des Allmächtigen, bin ich sicher.
Meine Nacht ist gefüllt mit tausend Lichter. 
Wenn ich sie füllen lasse,
und meinen nächsten liebe und nicht hasse. 
Wenn ich vergebe und keine Verfehlungen zähle.
Wenn ich bereit, auf IHN zu hören, 
zur genauen Zeit.